Sie befinden Sich hier: Recycling > Recycling von gebrauchtem Kühlerfrostschutz

 

 

 

Recycling von gebrauchtem Kühlerfrostschutz

 

Die stoffliche Verwertung von Kühlerfrostschutz.

- ASN 55303, gem. ÖNORM S2100 

- Europäische ASN gemäß AVV 160114) 

Momentan werden die eingesammelten gebrauchten Frostschutzmittel in Österreich zwar getrennt erfasst und in den meisten Fällen in die thermische Verwertung (Zementwerke) verbracht. Die nachfolgende Ökobilanz zeigt uns, dass eine höherwertige Verwertung, bis hin zur Rücklieferung des Rohstoffes Monoethylenglykol (MEG) durchaus die bessere und sinnvollere Lösung ist.

Verbrennung (derzeitiger Stand)

Die Alternative zur stofflichen Verwertung gebrauchter Kühlflüssigkeit ist die Verbrennung. Jedoch ist die Energiebilanz gegenüber dem Recyceln von Kühlflüssigkeit erheblich schlechter.

1 kg gebrauchte Kühlflüssigkeit liefert bei der Verbrennung 4 MJ thermische Energie. Die gleiche Energiemenge wird beim Verbrennen von 0,1 kg Öl frei.

Die Neusynthese für 1 kg Ethylenglykol verbraucht 0,61kg Öl.

Recyceln

Im Gegensatz dazu das Verwertungsverfahren, das von Wittmann Entsorgungswirtschaft GmbH zur Anwendung gebracht wird.

ein geschlossener Recyclingkreislauf für Kühlerfrostschutz. Damit werden Ressourcen und die Umwelt geschont. Das Sammeln und Aufbereiten von gebrauchten Kühlerschutzmitteln lohnt sich

Bei 5 Litern ergibt sich insgesamt eine Energieeinsparung mit einem vergleichbaren Heizwert von ca. 3,5 Litern Heizöl. Diese Energie bringt einen Diesel-PKW 75 km weit

Somit ist ein geschlossener Produktkreislauf par Excellance vorhanden.

Sortenreines Sammeln ist die Grundvoraussetzung für die stoffliche Verwertung

Gebrauchte Kühlflüssigkeit ist kein „Abfallstoff zur Beseitigung „

Setzen Sie eine Gesetzesvorschrift mit dem K 220 - Kühlflüssigkeitssystem für die Erhaltung unserer Umwelt zu Ihrem Vorteil um.

Das K 220 - Kühlflüssigkeitssystem erlaubt das sortenreine Einsammeln gebrauchter Frostschutzmittel im „System“. Nach dem Verwertungsgrundsatz des AWG § 1 Abs. 2 Satz 2, kann mit diesem System gebrauchte Kühlflüssigkeit stofflich aufgearbeitet und als Rohstoff (MEG) wieder eingesetzt werden.  Die Ressourcenschonung ist wie auf Seite 1 detailliert beschrieben erheblich, gegenüber der Verbrennung.

Das werkstattgerechte System erlaubt sicheres erfassen gebrauchter Kühlflüssigkeit direkt am Fahrzeug.

Die neukonstruierte Edelstahl-Auffangwanne mit Verschlusshebel und beidseitigen Tragegriffen kann auf den Sammelbehälter aufgesetzt werden und entleert sich durch Öffnen des Verschlusshebels selbstständig.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Abholung durch unsere Spezialfahrzeuge, dies erfolgt einfach auf Abruf mit einem festen Literpreis, der den Transport beinhaltet, zuzüglich der Miete des Behälters.

Das Spezialfahrzeug hat die Möglichkeit, Kühlflüssigkeit und Bremsflüssigkeit direkt auf schnellstem Weg abzuholen und der stofflichen Wiederverwertung zuzuführen.

Unser Service beinhaltet:

Ausstattung

Verwertung

Ersatzteillieferung

Logistiksystem zur Einsammlung

Die in den Werkstätten sortenrein gesammelten Frostschutzmittel werden nun von Wittmann Entsorgungswirtschaft GmbH flächendeckend in Österreich entweder als Komplett - Sammelbehälter ausgetauscht oder über eine Sauglanze aus dem Sammelbehälter abgesaugt.

Die durch den Entsorger eingesammelte Menge wird dann zur weiteren Behandlung nach Bad Mitterndorf gebracht. Hier wird der erste Schritt zur stofflichen Verwertung  eingeleitet.

Stoffliche Verwertung der Kühlflüssigkeit

Die Wittmann Entsorgungswirtschaft GmbH verfügt über ein spezielles Verfahren zur Rohstoffrückgewinnung aus gebrauchter Kühlflüssigkeit. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen in der Gewinnung absolut reiner und hochwertiger Rohstoffe für die Herstellung neuer Kühlflüssigkeiten.

Das Recycling von gebrauchten Kühlflüssigkeiten beruht auf der Trennung der  Bestandteile durch Destillation.

Nach vorheriger Filtration wird im ersten Schritt  das Glykol vom Wasser getrennt.

Besonders geeignet ist die Destillation im Vakuum.

Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass die „Altkühlflüssigkeit“, insbesondere die Ethylenglykole deren  Siedepunkt bei 197° C liegt, im Vakuum bei wesentlich niedrigeren Temperaturen schonend destilliert werden.

In der zweiten Destillationsstufe werden die Reststoffe (Schwermetalle, Mineralöle, Korrosionsmittelreste und Zersetzungsprodukte) von dem Glykol getrennt.

Die Reststoffe werden als gefährlicher Abfall entsorgt.

Die Reinheit des Glykols beträgt 99,9 %.

 

 

 

 

 

© 2005 Joksch-Net Multimediadesign im Auftrag von Wittmann Entsorgungswirtschaft GmbH, Thörl 98, A-8983 Mitterndorf, Letzte Aktualisierung 16. Juni 2008

- - - - - - - - - - - - - - -